Die Diskussion über die Verpflichtung zu Upload-Filternin der Europäischen Union hat sehr deutlich gezeigt, dass der Gesetzgeber die Anbieter von Diensten im Internet immer stärker in die Pflicht nimmt, um Gesetze auch in der virtuellen Welt durchzusetzen. In der Vergangenheit reichte meist ein Beschwerdesystem mit Reaktionszeiten von 1-2 Tagen aus, um den gesetzlichen Vorschriften zu entsprechen. Es ist aber schon jetzt abzusehen, dass Dienste Anbieter gesetzlich dazu verpflichtet werden, schon das Hochladen von unrechtmäßigen Medien zu verhindern.Im Fokus stehen dabei neben dem Urheberrechtund dem Persönlichkeitsrechtvor allem auch der Jugendschutz.

Um diesen Anforderungen gerecht zu werden wurde bei der irisnet AIM entwickelt, eine künstliche Intelligenz,die die Moderation unterstützen soll, AIM steht dabei im Englischen für Artificial IntelligenceModerator. Der Fokus von AIM liegt aus rechtlichen Gründen zunächst auf der Erkennung von jugendgefährdenden Bildern und Videos. AIM ist für Betreiber von Services gedacht, die es den Nutzern erlauben eigenständig Inhalte zu generieren oder hochzuladen. Eine Moderation speziell in den Nachtstunden kannsehr aufwendig und teuer für die Betreiber sein, auf der anderen Seite erwarten Nutzer heute, dass Ihre Beiträge möglichst sofort online gehen. AIM kann dabei unterstützen dieses Problem effizient und kostengünstig zu lösen.